Der Berg

Das erste Kindergarten Jahr hat begonnen und an der Bank aus meinen ersten Projekten. Die nächste Bastelei ist fertig. Eine Gararobe in Berg Optik.

Hierfür habe ich erstmal mit Bleistift vier Bergspitzen auf ein Stück Leihmholz gemalt. Ich habe tatsächlich keine ahnung wie groß es war. Ich würde schätzen so circa 30cm x 40cm x 2cm, aber das ist auch völlig egal.

Da ich so ein Profi in Dokumentation bin, aber ich direkt auch vergessen ein Foto von meinen tollen Bleistieftlinien zu machen – die im überrigen eh meine Frau gemacht hat.

Jedoch ist es mir gelungen nach dem Aussägen schnell ein Bild zu machen.

Wie man sieht, vier Berge. Als nähstes bin schell mal mit 80er Schmiergelpapier über das stück Holz um die übrigen Linien zu entfernen.

Da ich das Panorama so noch etwas langweilig fand, habe ich mit zwei kleinen Stecheisen die Berggipel sichtbar gemacht. Das ganze soll sich nach dem Lasieren optisch noch etwas mehr absetzen.

Mit meinem zwanziger Forstnerbohrer habe ich nun vier Bohrungen circa 1cm tief äquidistant auf dem Brett verteilt. Ich habe dafür 2-3 anläufe gebraucht, da ich zu erst probiert habe unter jeden Gipel eine Bohrung zu machen, was aber sehr unruhig wirkte und anschießent stellte sich das Teilen einer Länge durch fünf als schwieriger herraus, als man glauben mag. Nun ja im Foto sieht man ja, dass ich es noch geschafft habe. Mit einen vierer Bohrer habe ich noch an der stelle wo die Zentrierspitze des Forstnerbohrer war ein Durchgangsloch gemacht und hinterher mit einer Schraube zu kontern.

Da der Abend sich dem ende neigte habe ich das Brett schon mal mit Nussbaum Lausur von Osmo bestrichen und es bis zum nächsten Tag trocknen lassen.

Sieges sicher bin ich am nächsten Tag mit einem Rundstab in die Garage und musste feststellen, das der 22er Rundstab aus Fichte nicht in das 20er Sackloch passt. Am liebsten wäre ich direkt in den Baumarkt gefahren um einen passenden Stab zu kaufen, aber bei über 30°C aussentemperatur wollte ich mich nicht nach draußen wagen. Also habe ich zum ersten mal eine kleine Drehbank nutzt um die beiden Störenden mm abzutragen. Jedoch habe ich auch recht schnell gemerkt, dass die Spannbacken das Fichteholz einfach zerdrücken.

Dafür habe ich mit meinem 3D Drucker ganz schnell eine Aufnahme gedrückt um die Kraft der Spannbacken auf eine größere Fläche zu verteilen. Um die Kraftübertragen zwischen Holz und PLA-Aufnahme zu vergrößen habe ich die Fuzzyskin optik von Cura genutzt. Keine Ahnung obs was gebracht hat, aber es hat mega gut funktioniert. In der Druckzeit habe ich das Brett nochmal mit 240er feinem Schmiergelpapier abgeschmiergelt und erneut lassiert.

Wie gesagt, das ist aus der Not entstanden, aber um ehrlich zu sein ist drehen schon sehr geil! Ein passender Rundstab wäre aber durchaus einfach gewesen. Für die Optik habe nun den Rundstab mit der bereits gedrehten Seite eingespannt und habe 120er Schmiergelpapier dran gehalten und im anschluss auch lassiert.

Die Zeit die die Lasur zum trocknen benötig hat, konnte ich nun nutzen um die Bergstitzen mit „Schnee“ zu bedecken. Dafür habe ich auch eine Osmo Lasur genommen – Fichte Weiß transparent.

Jetzt nur noch alles zusammenfügen. Mit einem Klöpfel habe ich die Stäbe, welche leichtes Übermaß hatten vorsichtig in die Passung gedrückt und von Hinten verschraubt. Diesmal habe ich gänzlich auf Leim verzichtet, da ich nicht wollte, das die ganze Lasur durch das hochquellen des Leims versaut wird.

Bei Amazon habe ich diese Schlüsselloch-Aufhänger gekauft. Auf der Rückseite konnte ich sehr einfach mit meinen Winkel die entsprechende Position einzeichnen und etwas ausstemmen, sodass die Garderobe flach an der Wand liegt.

Nun das Ergebniss lässt sich sehen, finde ich.

In diesem Sinne – Frohes Schaffen

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